Mehr Mittel für Migrationsberatung - auch Preetz könnte davon profitieren

Ein wichtiger Bestandteil von Integrationsangeboten ist die „Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)“. 

MBE-Beratungsstellen, wie etwa in Preetz, begleiten nach Deutschland geflüchtete Menschen während und nach ih-ren Integrationskursen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe.

Weil der Beratungsbedarf weiterhin hoch bleibt, hat der Haushaltsausschuss des Bundestages in seiner gestrigen Bereinigungssitzung beschlossen, MBE-Stellen ab 2019 mit zusätzlich 18,5 Millionen Euro pro Jahr zu fördern.
 
Mit dieser Steigerung um mehr als 35 Prozent kann die Zahl der zu bearbeitenden Fälle pro Vollzeitstelle von 370 auf 300 gesenkt werden. Ich hoffe, dass davon auch Beratungsstellen, wie beispielsweise in Preetz, profitieren werden. Von der AWO Schleswig-Holstein wurde ich eingeladen, im Januar das Integrationscenter in Preetz zu besuchen, um mich vor Ort über die aktuellen Zahlen zu informieren.
 
Schon heute ist klar, dass die Fallzahl pro Vollzeitkraft mittelfristig auf 150 abgesenkt werden muss. Nur so kann eine nachhaltig gute Beratungsqualität sichergestellt werden.

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