Bundesparteitag der CDU

Armin Laschet ist neuer Parteivorsitzender

18.01.2021

Dazu erklärt die CDU-Bundestagsabgeordnete für Plön, Neumünster und Segeberg Nord und stellvertretende kultur- und medienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion Melanie Bernstein MdB:

Es ist kein Geheimnis: seit Monaten habe ich Norbert Röttgen bei seiner Kandidatur für den Parteivorsitz der CDU unterstützt. Diese Entscheidung entsprach meiner Überzeugung, dass die Erfahrungen und Fähigkeiten Norbert Röttgens als Bundesminister, in der Außenpolitik und als langjähriger Parlamentarier am besten den zahlreichen Herausforderungen unserer Zeit gerecht werden.
Unsere Partei lebt von der Diskussion und von demokratischen Entscheidungsprozessen. Die Delegierten des ersten voll digitalen Parteitages einer großen Partei deutschlandweit haben entschieden: Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, ist unser neuer Vorsitzender. Damit endet eine innerparteiliche Debatte, die sich durch die mehrfache Corona-bedingte Verschiebung des Parteitages, sehr lange hingezogen hat.
Jetzt haben wir Klarheit, auch mit Blick auf die in diesem Jahr bevorstehenden Wahlen zum Deutschen Bundestag. Zunächst einmal muss es uns allen aber um die erfolgreiche Bekämpfung der Corona-Pandemie gehen. Diese größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg fordert alle, die in der Politik Verantwortung tragen und braucht unsere ganze Kraft.
Armin Laschet trägt als Ministerpräsident an zentraler Stelle zur Bewältigung der Krise bei. Damit verbinde ich die Hoffnung, dass er seine Prioritäten auch als Parteivorsitzender in den Dienst des Kampfes gegen Corona stellen wird, damit sich unser aller Leben sobald wie möglich normalisieren kann. Diese Herausforderung steht vor parteipolitischen Rivalitäten, die jetzt hoffentlich beendet sind.
Als Kultur- und Familienpolitikerin bin ich zuversichtlich, dass meine politischen „Herzensthemen“ auch unter dem neuen Parteivorsitzenden die nötige Aufmerksamkeit und Unterstützung bekommen, so wie dies unter seiner Vorgängerin Annegret Kramp-Karrenbauer der Fall gewesen ist.