Haushaltsberatungen 2025
Das laufende Jahr ist aus haushalterischer Sicht mit besonderen Herausforderungen verbunden: Gleich zwei Haushalte müssen beschlossen werden – der für 2025 und der für 2026. Am vergangenen Donnerstag haben wir ein wichtiges Etappenziel erreicht: In der Bereinigungssitzung wurde der Bundeshaushalt 2025 vereinbart. Für den Einzelplan 17 des Bundesfamilienministeriums, für den ich als Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zuständig bin, konnten wir einige Verbesserungen erzielen.
Durch die Beschlüsse werden wir Einseitigkeiten aufbrechen und Rechtssicherheit herstellen. Mit höheren Zuschüssen für die christliche Schwangerschaftskonfliktberatung donum vitae stärken wir die erforderliche Pluralität in der Beratungslandschaft. Die bisherige Unwucht bei den Anbietern der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt wird so ausgeglichen. Darüber hinaus beheben wir Mängel der Vorgängerregierung: Die Bundesregierung hat nun die Maßgabe, den Fonds sexueller Missbrauch und das ergänzende Hilfesystem rechtssicher auszugestalten. Vorher kann und wird der Fonds nicht fortgesetzt werden, denn alle Betroffenen sollen sich auf eine rechtlich saubere Hilfe verlassen können.
Auch für Schleswig-Holstein haben wir bedeutende Erfolge erreicht: So haben wir die notwendigen Mittel für die Sanierung des Marine-Ehrenmals in Laboe gesichert und zugleich 300.000 Euro für den Erweiterungsbau der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch bereitgestellt. Ich freue mich sehr, dass wir bei diesen wichtigen Projekten – auch über Parteigrenzen hinweg – Einigkeit erzielen konnten.
Nun stehen die Beratungen für den Bundeshaushalt 2026 vor der Tür. Ich freue mich auf den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen im Deutschen Bundestag, in der Bundesregierung – und natürlich auch mit Ihnen. Denn Ihr Feedback leistet einen wichtigen Beitrag für unsere Arbeit.