Melanie Bernstein beim Grünkohlessen der CDU Kattendorf

Foto (vlnr.) Spaß beim Grünkohl: Kattendorfs Bürgermeister Thorsten Barth, CDU-Ortsvorsitzende Melanie Haak, Preisträgerin Stefanie „Geggi“ Lindemann, Bundestagsabgeordnete Melanie Bernstein und der Landtagsabgeordnete Patrick Pender.

Kattendorf. Rund 50 Gäste folgten am Sonnabend der Einladung der CDU-Ortsvorsitzenden Melanie Haak und der CDU Kattendorf zum traditionellen „Grünkohlessen satt“ im „Steenbucks Gasthof“. In gemütlich-fröhlicher Atmosphäre wurde bei viel Klönschnack über Kattendorf sowie über Themen der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik diskutiert.

Trotz glatter Straßen war die Bundestagsabgeordnete Melanie Bernstein direkt aus Berlin angereist. In ihrem Grußwort sprach sie sich für klare und sichere Regeln im digitalen Raum aus. Als Mitglied des Verteidigungsausschusses berichtete sie zudem über aktuelle Herausforderungen im Bereich Heimat- und Katastrophenschutz. Für das Frühjahr kündigte Bernstein eine Informationsveranstaltung an, die sich mit aktuellen Bedrohungen befassen soll – von unsichtbarer Destabilisierung im Internet über Drohnenüberflüge bis hin zum Schutz kritischer Infrastruktur. „Auf diesem Gebiet gibt es eine gute Zusammenarbeit zwischen Bundestag, Landtag und den Kommunen“, zeigte sie sich zuversichtlich. Zudem kündigte die Bundespolitikerin an, weiterhin im engen Austausch zu bleiben. Vier politisch engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung werden im März einer Einladung Bernsteins folgen und sie zu einem Informationsbesuch an ihrem Arbeitsplatz in Berlin besuchen. Auch an den Jubiläumsveranstaltungen „700 Jahre Kattendorf“ möchte die Abgeordnete teilnehmen, sofern es die Berliner Sitzungswochen zulassen.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Patrick Pender verteilte Broschüren mit Handlungsempfehlungen für den Katastrophenfall sowie Marzipan-Glücksschweine zum neuen Jahr. In seinem Beitrag berichtete er über die aktuelle Grönland-Resolution im schleswig-holsteinischen Landtag. Als positives Beispiel für mutige politische Entscheidungen hob er das zunächst belächelte, inzwischen aber viel beachtete Open-Source-Projekt von Dirk Schrödter hervor. Der Chef der Staatskanzlei und Digitalisierungsminister habe die Software der Landesverwaltung umgestellt, um die Abhängigkeit von US-amerikanischen Tech-Konzernen zu reduzieren.

Kattendorfs Bürgermeister Thorsten Barth dankte Patrick Pender für seine Unterstützung bei Gesprächen in Kiel zur Abstimmung mit der Landesregierung über den Kattendorf betreffenden Regionalplan und die vorgesehenen Grünzüge. Mit Bedauern wies Barth darauf hin, dass es sich um das letzte Grünkohlessen im „Steenbucks Gasthof“ handeln werde, da das traditionsreiche Lokal und langjährige Dorftreffpunkt demnächst schließen wird.

Auch der Spaß kam nicht zu kurz: Der traditionsreiche Titel des „Größten Fressers“, der seit 1986 beim Grünkohlessen vergeben wird, ging in diesem Jahr unter großem Applaus an Stefanie „Geggi“ Lindemann.