Melanie Bernstein unterstützt Förderungsantrag für die Schulsportanlage in Nahe

Nahe. Am Freitagmorgen begrüßte Doris Pless (CDU) als Vorsitzende des Schulverbandes gemeinsam mit der Schulleitung, Kommunalpolitikern, Vertretern vom Amt Itzstedt, Mitglieder der beteiligten Vereine und Jane Schwarz von der Elterninitiative „Gemeinsam für Kinder und Jugendliche in Nahe“ die Bundestagsabgeordnete Melanie Bernstein auf der Schulsportanlage in Nahe.

Im Rahmen eines Rundgangs wurden der Abgeordneten die geplanten Maßnahmen zur umfassenden Umgestaltung der Sportanlage vorgestellt. Thorsten Haderup von der Amtsverwaltung präsentierte die Ideen und erläuterte die Dringlichkeit des Projekts.

Auf der Agenda stehen unter anderem die Sanierung der Laufbahn und der Nebenflächen, die Umstellung der Beleuchtung am Trainingsplatz auf LED sowie die Herstellung der Barrierefreiheit auf der gesamten Anlage. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Umgestaltung des bisherigen Hartgummiplatzes (Handballfeld) zu einem öffentlichen Multifunktionsplatz. Dieser soll ein Soccerfeld, ein Basketballfeld sowie eine freie Fläche für weitere Aktivitäten umfassen – ein Anliegen, das insbesondere der Elterninitiative am Herzen liegt.

Der neue Multifunktionsplatz soll durch einen Zaun von der Sportanlage getrennt werden, jedoch über einen direkten Zugang verfügen, sodass auch die Schule den Bereich flexibel nutzen kann. Zusätzlich soll geprüft werden, ob ein Beachvolleyballfeld realisiert werden kann.

Als Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, der über die Vergabe der Fördermittel entscheidet, sagte Melanie Bernstein ihre Unterstützung bei der Antragstellung im Rahmen der Förderung des ländlichen Raumes zu. Der Bund stellt für die Jahre 2025 und 2026 insgesamt 333 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Sportstätten bereit.

„Allen Beteiligten ist bewusst, dass noch nichts in trockenen Tüchern ist und es sich um einen Wettbewerb mit großer Konkurrenz handelt“, betonten sowohl die Antragsteller als auch die Abgeordnete. Nach dem Vor-Ort-Termin zeigte sich jedoch bei allen Beteiligten ein deutlich gewachsener Optimismus.